Nachwuchs im Elternhaus von Luke

Alle sind ganz aufgeregt…. unser Flat Luke bekommt in den nächsten Tagen Geschwister! Seine Mutter Maja und sein Vater Paul werden erneut Eltern. Der 60. Tag Trächtigkeit ist rumgegangen, die Wurfkiste steht bereit und der Züchter ist aufgeregt.
Im Durchschnitt tragen Hündinnen 58-63 Tage Ihre Welpen aus. Mein Gefühl sagt, sie kommen heute!!!

Hier die Anzeige des Züchters. Per heute sind bereits vier Welpen vergeben, aber vielleicht liest die Anzeige auf diesem Weg noch ein interessierter Flat-Fan der noch auf der Suche nach einem gesunden und wesensstarkem Flat ist. Ich kann die Hunde und den Züchter ohne Einschränkung weiter empfehlen. Ich würde mich jederzeit wieder für einen Flat von diesem Züchter entscheiden:

“Wir erwarten gespannt Ende Juni einen Wurf Flattis aus der Traumverpaarung Maja und Paul !

Maja : Flat Coated Retriever

Paul : Black Retriever ( Vater Golden Retriever, Mutter flat Coated )

Aus dem letzten Wurf gingen 9 Welpen hervor, die bereits nach der 3. Lebenswoche alle zukünftige Familien gefunden hatten !
Ich bin kein Züchter im herkömmlichen Sinne und es handelt sich hier um eine reine Hobbyaufzucht aus liebe zu dieser Verpaarung. Die Elterntiere leben beide bei mir und die Welpen werden mit viel Liebe und Hingabe , bestens sozialisiert, auf die neuen Familien vorbereitet !

Die Welpen wachsen mit Mama und Papa in dem eigens dafür vorgesehen Welpenzimmer innerhalb des Hauses auf . Sie werden rechtzeitig an Alltagsgeräusche, Auto fahren, Staubsauger, Kinder und Geschwister aus dem vorherigen Wurf ( Jetzt 1 Jahr alt ) gewöhnt. Ab der 4. Woche ( wenn es das Wetter zulässt ) dürfen sie den Garten unsicher machen.

Mir persönlich ist es sehr wichtig mit den Familien rechtzeitig Kontakt zu haben, da die meisten Fehler bei der Auswahl der Rasse gemacht werden. Eine Beratung für Rasse bzw. Hundeneulinge findet bei dem 1. Treffen bzw. bei dem 1. „ Kennenlernen“ statt. Ich gehöre keinem Verband an, somit haben meine Hunde auch keine Papiere . Mein Rüde vererbt die „Fehlfarbe“ ( nach Rassestandard ) Gelb, diese Welpen sind bei mir herzlich willkommen . Aus dem letzten Wurf sind 3 Gelbe Flats geboren und sind wunderschöne gesunde Hunde.

Sie werden auch nach dem Einzug des Welpen nicht alleine gelassen.
Hierzu finden jeden Sonntag ( natürlich freiwillig ) ein Flatti Treffen statt, hier wird sich ausgetauscht, evtl. Probleme diskutiert . Diese Treffen findet nunmehr seit ca. 2 Jahren statt und wird bis heute zahlreich genutzt . Hier ist eine nette Runde von Flat Fans entstanden und der Sonntag ist zum Wochen Highlight für Erwachsene, Kinder und natürlich auch für die Hunde geworden !

Die Welpen werden bis zur 8. Woche mehrmals von meinem Tierarzt untersucht , mehrfach entwurmt und geimpft und dürfen dann gesund ab der 8. Woche den Koffer für die neue Familie packen !

Tel.Nr. 0173/4927051″

Wir drücken die Daumen, daß alle Welpen gesund und munter auf die Welt kommen und jeder für sich seine Familie findet und glücklich wird.

Interview mit Hundephysiotherapeutin Andrea Berlinghoff

Heute ist nicht nur Tag des Hundes, es ist auch der Tag an dem ich mein erstes Experteninterview geführt habe!

Ganz besonders freut mich mein erstes Interview mit der Inhaberin der Tierphysiotherapiepraxis Bonn Andrea Berlinghoff. Andrea ist nicht nur seit über zehn Jahren Expertin auf dem Gebiet der Tierphysiotherapie, sie ist außerdem Tierhomöopathin und Tierpsychologin mit Spezialisierung Hund und Pferd. Andrea bietet also ein kompetentes und ganzheitliches Gesamtpaket mit viel Herz an.

Hundephysiotherapie ist meines Erachtens ein spannendes Thema und für alle Hundebesitzer wissenswert. Ich möchte nicht zu viel verraten, schaut es Euch einfach an.

Habt Ihr weitere Fragen rund um das Thema “Hundephysiotherapie”? Dann stellt mir diese über die Kommentarfunktion oder mailt der Andrea Berlinghoff Eure Fragen an tierphysiotherapie-bonn@gmx.de . Wir werden diese Fragen gerne im Rahmen eines neuen Beitrags aufgreifen und beantworten.

Wenn es Euch gefällt, dann abonniert den Youtube Channel kind-hund und ein Klick auf “Daumen hoch” erfreut mein Herz! :-)

Eure Sarah

 

Stadtspaziergang mit Kind und Hund

Luke wartet geduldig

Die ersten Frühlingsstrahlen muss man einfach genießen. Und natürlich sind wir täglich im Wald, aber die Sonne kann man auch wunderbar in der Stadt genießen. Und welches Kind kann man nicht mit einem Eis glücklich stimmen?!?!

Da Luke auch gerne in der Stadt dabei ist,  er uns völlig relaxt und entspannt begleitet, nehmen wir ihn auch gerne mit. Heute war ich mit meiner Tochter, meiner Mutter und unserem Luke unterwegs.

Und was soll ich sagen, mit Hund ist es derzeit fast entspannter als mit meiner Tochter. Lena ist nun 17 Monate und hat man sie einmal aus dem Buggy rausgelassen, muss man sich beeilen um ihr hinterher zukommen.

Im Café auf dem Marktplatz haben wir nun einen Tisch belagert, eine Bestellung aufgegeben und sind abwechselnd dem Kind hinterher gedackelt.  Luke hat derweilen ganz brav in erster Reihe unangebunden vor unserem Tisch gelegen und uns dabei entspannt beobachtet. Es erhaschte mich doch glatt ein Gefühl von Stolz! Schließlich waren unsere letzten Monate mit Luke nicht nur Ponyhof und manchmal dachte ich, er könnte mich zeitnah in den Wahnsinn treiben.

Während ich nun schweißgebadet meinem Kind folgte und mit sämtlichen Spaziergängern ins Gespräch kam denen Lena den Weg abgeschnitten hat, war ich nun also mächtig stolz auf meinen kleinen gelben Teufel Luke. Gerade weil das entspannte geduldige Warten nicht seine Stärke war, und manchmal ist.

Die Stadtspaziergänge haben wir von Beginn an immer wieder geübt. Da Luke mit Trubel und Lautstärke eh sehr souverän umgeht, bedeutet der Stadtspaziergang für ihn in keinem Moment Stress. Schön so, da kann ich mich wenigstens voll und ganz auf meine kleine Weltenbummlerin konzentrieren. Denn in Ruhe im Café sitzen und ein Käffchen trinken das war Gestern, heute ist Laufen angesagt. :-)

Viel Spaß beim Genießen der ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling!

Eure Sarah

Giftige Lebensmittel für unseren Hund

Paule im Körbchen

 

Meine Tochter liebt es unseren Hund zu füttern. Da treten die Beiden in ihre Interaktion miteinander. Aber nicht alles ist auch für den Hund gesund. Einige Lebensmittel sind für den Hund sogar regelrecht giftig sein und im schlimmsten Fall kann das den Tod des Hundes bedeuten. Sicherlich hängt dies von der jeweiligen Dosis ab.

Folgende Lebensmittel sollte man grundsätzlich an den Hund nicht verfüttern und mit den Kindern ausführlich darüber sprechen:

1. Schokolade und Kakao

2. Alkohol und Koffein

3. Avocado (Stein und Fruchtfleisch)

4. Steinobst, z.Bsp. Aprikosen, Pflaumen, Kirschen und Pfirsiche

5. Zwiebeln (roh, gekocht und getrocknet)

6. Bärlauch und zu große Mengen Knoblauch (kleinere Mengen sind durchaus gesund)

7. rohe Bohnen

8. Schweinefleisch

9. Walnüsse und Macadamia-Nüsse

10. Rohe Kartoffeln

11. Auberginen

12. Tomaten

13. Weintrauben/Rosinen

14. Süßstoff

15. noch nicht fertig gereifte Paprika

16. einige Hunde vertragen den Milchzucker in Milchprodukten nicht, vorsichtig testen

17. zuviel Salz

18. Tabak

Manchmal macht man sich ja auch einfach keine Gedanken und meint es ja “nur” gut. Dann landet auch schon einmal ein Grillwürstchen oder andere Grillreste bei unserem heißgeliebten Vierbeiner. Man möchte ihm ja schließlich auch etwas gönnen. Das ist an dieser Stelle aber schlichtweg falsch und sogar sehr gefährlich. Die kleinen Knochenteile oder -splitter  in den Grillresten können sich durch die Darmwände bohren und dies damit einen Darmdurchbruch hervorrufen. Alleine die zum Teil scharfen Gewürze in den Marinaden sind schwer verdaulich und können den Verdauungstrakt ganz schön durcheinander bringen.

Falls ihr das Gefühl habt Euer  Hund hat etwas von den giftigen Lebensmitteln gegessen, ruft sofort den Tierarzt an.

Oft sind die Symptome Unruhe, Erbrechen, Durchfall, Erregung, Krämpfe, Lähmungserscheinungen und starkem Speichel. Die Symptome können nach 30 Minuten bis zu 9 Stunden nach der Futteraufnahmen auftreteten.

Lange Zeit gab es den Irrtum, Käse sei giftig und ungesund für Hunde. Man sagte sogar, Hunde die Käse essen würden erblinden.

Es gibt Hunde die grundsätzlich keine Milchprodukte vertragen und von der Einnahme von Käse Durchfall und Blähungen bekommen. Viele Hunde haben damit aber keine Probleme und lieben Käse. Bei uns kommt in kleine Würfel geschnittener Käse mit zum Training.

Milch wird am besten in Form von unbehandelter Ziegenmilch vertragen, diese ist sehr vitaminreich, fettreich und gut verdaulich.

Hüttenkäse ist auch leicht verdaulich, hat wenig Fett und ist ein guter Eiweißliferant. Gerade beim Barfen kann Hüttenkäse gut und gerne zugefüttert werden.

Auf der Seite http://www.barfinfo.de/hunde-ernaehrung-was-darf-nicht-in-den-futternapf/ kann man viele detaillierte Erläuterungen zum Thema “giftige Lebensmittel” finden.

Es gibt also noch genügend Nahrungsmittel die verfüttert werden dürfen und über die sich unsere Vierbeiner geschmacklich und gesundheitlich freuen können.

Guten Appetit!!!

 

Kinderstühle bemalen

Kinderstühle bemalen

 

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Meine Nichte feiert die Tage Ihren ersten Geburtstag. Da ich ihr schon zwei Bilder für das Kinderzimmer gemalt habe und ich ausser Malen nicht viel selbstmachen kann, habe ich ihr nun zu ihrem ersten Ehrentag zwei Kinderstühle mit Blümchen und Schmetterlingen bemalt.

Die Stühle bekommt man in weiß in jedem großen Möbelgeschäft. Ich habe Sie erst zusammen gebaut und dann mit Acrylfarben bemalt. Das Bemalen ist natürlich einfacher wenn der Stuhl noch nicht zusammen gebaut ist.

Ich verwende immer Acrylfarben und besprüh sie nachher mit Firness damit die Farbe länger hält und nicht durch die Sonne verblasst. Die Firness in jedem Fall im Außenbereich aufbringen und die Stühle gut lüften.

Damit die Blumen und Schmetterlinge schön bunt werden, trag ich mehrere Farben übereinander auf. Zum Schluß geben feine weiße Striche den letzten Schliff.
Den Namen des Kindes noch auf die Rückseite  und schon ist ein individuelles Geschenk zum ersten Geburtstag fertig.

Und wenn jemand doch keine Zeit und Lust hat selbst zu malen, für den gibt es im Internet einige Anbieter bei denen man individuell bemalte Kinderstühle bestellen kann. Mir haben auf Anhieb die Stühle von Eleonore Opitz sehr gut gefallen. Sie verkauft unter dem Namen Kunsterbunt wunderschöne Produkte.

 

 

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Wieviel Auslauf braucht mein Hund?

Waldspaziergang

Diese Frage sollte man sich stellen bevor man sich für einen Hund entscheidet. Denn die weiterführende Frage lautet: “Kann ich dem Hund diesen Auslauf bieten?”

Jeder Hund hat einen anderen Bewegungsdrang, meistens kann man sich anhand der Rassebeschreibungen orientieren ob der Hund sehr viel Auslauf und Beschäftigung benötigt oder ob er genügsam ist. Aber auch innerhalb einer Rasse kann das Bedürfnis nach Bewegung durchaus unterschiedlich sein.

Die Größe des Hundes spielt dabei keine Rolle und genau das meinen aber einige Hundekäufer. Gerade Zwergpinscher, Pudel und/oder Jack Russel sind willige Arbeitshunde, die gerne viel beschäftigt werden und schnell anstrengend, nervös und ungehalten werden, wenn sie zu wenig Auslauf haben. Auch Möpse sind ausdauernde Sportler und können sogar ein Marathontraining begleiten.

Nun wundern sich ältere Menschen mit Gehbinderung über das aggressive Verhalten Ihres Pudels, oder bewegungsfaule Mopsbesitzer wundern sich über das Chaos welches sie vorfinden wenn Sie Ihren Hund mehrere Stunden allein gelassen haben. Und der Fehler liegt dabei nicht beim Hund und seinem Wesen, sondern bei der falschen Auswahl des Vierbeiners. Die wenigsten Hunde sind von Natur aus lauffaul, die meisten brauchen den Freilauf in der Natur, Spiele mit Gleichgesinnten und/oder Kopfarbeit z.Bsp. in Form von Tricktraining.

Durchschnittlich bewegungsintensive Hunde kommen mit ca. 2 Std. freiem Auslauf am Tag aus. Bewegungsintensive Hunde brauchen drei bis vier Stunden.

Dabei ist die Kopfarbeit, z.Bsp. auch Suchspiele oder  Tricktraining nicht zu unterschätzen. Diese Formen der Beschäftigungen sind für Hunde wahnsinnig anstrengend und können auch einen ausgiebigen Spaziergang ersetzen.

Als wir uns für unseren Flat Coated Retriever Luke entschieden haben, wollten wir bewußt einen aktiven Hund haben. In diversen Hundeforen bin ich dabei auf Flatbesitzer gestoßen die von einer extremen Auslastung Ihres Flats geschrieben haben. Da schrieben manche von Tagesabläufen mit einer Stunde Joggen, zwei Stunden Fahrradfahren und einer weiteren Stunde Hundesport in Form von Agility. Und wenn der Flat diese Auslastung mal nicht bekommen hat, hat er das Haus auseinander genommen. Puh…. das hat mich natürlich erst einmal sehr verunsichert.

Aber ist es nicht mit Hunden wie mit uns Menschen auch?! Je mehr Sport wir täglich machen desto mehr Sport brauchen wir zum Glücklich sein.

Ein guter Freund von uns ist begeisterter Läufer. Er läuft einen Halbmarathon in 1:15 Std. und fühlt sich ohne seine Tagesdosis Laufen unwohl. Ich kann meinen Hund natürlich auch extrem konditionieren und sein Auslaufbedürfnis dadurch noch mehr fördern.

Unser Flat bekommt täglich ca. zwei Stunden Auslauf und zusätzlich noch (nicht zwingend täglich) Beschäftigung geboten. Das ist für ihn völlig in Ordnung. Diese zwei Stunden braucht er aber auch. Haben wir mal nicht die Zeit, stellt er Blödsinn an und dann wird auch schon einmal ein Spielzeug unserer Tochter zu seinem Opfer.

Unser verstorbener Kooikerhondje konnte es besser aushalten mal einen Tag “kürzer zutreten”. Wenn wir einen besonders weiten Spaziergang oder großen Ausflug gemacht haben, war Paule am Folgetag etwas müder. Dieses Phänomen kennt unser Flat Luke nicht wirklich. Der startet jeden Tag neu, mit viel Flat-Energie und erwartet seinen gewohnten Auslauf.

Nun sollte ich mich in jedem Fall vorher informieren was für einen Hund mit wieviel Bewegungsdrang ich mir kaufe. Und sollte mich ehrlich fragen ob ich bereit bin an fast jedem Tag (auch bei -15 Grad oder Dauerregen) ihm diese Bewegung zu geben. Von Vorteil ist definitiv wenn sich alle Familienangehörigen an dem Bewegungsthema beteiligen. Ein fester Plan kann dabei hilfreich sein.

So, nun ziehe ich die Waldschuhe an und gehe mit meinem Luke eine Runde….

Paule 001

 

 

Lena und Luke – gemeinsames Zähneputzen

Zähneputzen

Zähneputzen

Zähneputzen ist für unsere Tochter Lena ein großes Highlight vor dem Schlafengehen. Und mit Luke zusammen bekommt ein so alltäglicher Vorgang doch noch eine ganz andere Bedeutung. Beide haben mit Ihren Zahnbürsten voreinander gestanden und mich dabei völlig ausgeschaltet. Welch ein schöner Moment… und das beim Zähneputzen! ;-)

Während ich das hier schreibe, wird mir bewußt das ich nie ernsthaft drüber nachgedacht habe meinem Hund die Zähne zuputzen. Dabei gibt es doch nicht umsonst Hundezahnbürsten und Hundzahnpasta mit Rindfleisch- oder Geflügelaroma.

Selbstverständlich sollte man auch für die Beißerchen unserer Vierbeiner pflegen.  Und da es bei Hunden keine “Dritten” gibt, sollte “Herrchen” die “Zweiten” ordentlich pflegen.Wir geben Luke gerne wöchentlich einen Ochsenziemer, mit solchen harten Kauartikel wetzen sich die Hunde Zahnbeläge ab. Hunde die Trockenfutter bekommen haben weniger Schwierigkeiten mit Zahnproblemen als Hunde die Nassfutter bekommen. Das ist ziemlich logisch, da beim Nassfutter der Hund keinerlei Zähne benötigt, und nur bei Trockenfutter Zahnbelag abgewetzt wird.

Im Handel gibt es auch diverses Hundespielzeug, welches beim Spielen den Zahnbelag schonend entfernen sollen, außerdem kann man diverse Kauartikel speziell für die Zahnreinigung kaufen.

Im Internet habe ich unter anderem einen interessanten Artikel vom Focus gefunden. Ich werde das Thema beim nächsten Tierarztbesuch ansprechen und hier weiter berichten. Von meinen zahlreichen Tierarztbesuchen ist mir bekannt, das mein Tierarzt diverse Zahnsteinentfernungen unter seinen OP-Terminen hat. Dies wohl nicht ohne Grund.

Zahnerkrankungen, wie z.Bsp. Paradontitis, können beim Hund ebenso wie bei uns Menschen die Nahrungsaufnahme schmerzhaft werden lassen und schwerwiegende Immunerkrankungen hervorrufen.

Die ersten Anzeichen von Zahnerkrankungen sind intensiver Atemgeruch und Verfärbungen. Grund genug dem Hund nicht nur vor die Stirn, sondern auch mal ins Maul zugucken und bei Zweifeln den Tierarzt aufzusuchen.

Luke würde sich sicherlich die Zähne putzen lassen, der macht fast alles mit und Lena hätte abends im Bad sicherlich noch mehr Spaß wenn Luke ständig mit Ihr zusammen die Zähne geputzt bekäme.

… mal schauen vielleicht testet Luke bald mal eine Hundezahnbürste…. bevor Karius und Baktus ihn besuchen kommen ;-)

Urlaub mit Kind und ohne Hund

Luke und die Koffer

Manchmal dauern die Urlaubsvorbereitungen länger an, als der Urlaub selber. Oft ist dies mit Hund und einem Kind der Fall. Unser Urlaub war mit Kind aber ohne Hund geplant! „Böse, böse…“ werden die ein oder anderen nun denken. „Wofür schafft man sich einen Hund an, wenn man ohne ihn in den Urlaub fährt?!?!“

Ganz einfach, damit man sich auf den nächsten Urlaub mit Hund auch wieder freut und die übrigen 51 Kalenderwochen  im Jahr wieder mit Hund plant!

Uns geht es bei ein, zwei Urlauben im Jahr ohne Vierbeiner ganz gut. Schließlich kann ich mir nicht vorstellen den Hund im Flieger (bzw. im Frachtraum) unterzubringen und es gibt auch Urlaubshotels (wie das aktuelle Clubhotel) die Hunde einfach nicht vorsehen.

Nun geht es um die Frage wohin denn nun mit dem Hund?

Unser Flat Luke ist  natürlich am liebsten mit uns zusammen, genießt es aber auch in vollen Zügen mit anderen Gleichgesinnten zusammen zu sein.  Daher war es uns recht, wenn er dort seine „Ferien“ verbringt, wo auch andere Hunde sind.

Unsere Wahl traf dieses Mal unsere Hundetrainerin. Luke ist total verliebt in sie, dort gibt es immer viele andere Hunde und er war auch schon einmal einen ganzen Tag bei ihr. Das Umfeld und die Person ist ihm also schon vertraut. Er bekommt einfach seine Decke und sein Futter mit, mehr braucht er doch nicht um glücklich zu sein.   Beste Voraussetzungen um mit einem beruhigten Gewissen „ohne Hund“ in Urlaub zufliegen.

Ganz am Rande kann die Trainerin außerdem dort die Erziehung verfeinern und unsere Erziehungsfehler etwas glattbügeln und uns im Nachhinein noch bessere Tipps geben. Kurzum mein Mann sagt dazu: „Unser Luke ist im Bootcamp“! Das ist vielleicht eine treffende Beschreibung. Ich sage aber eher dazu „Luke macht Ferien“!  ;-)

Und weil unsere Trainerin nicht nur ein Tier- sondern auch ein Menschenfreund ist, weiß sie das man doch ein bisschen Sehnsucht nach dem hübschen Monster hat und schickt einem regelmäßig Fotos von ihm zu.

Hier ein Foto welches wir in den Urlaub geschickt bekommen haben:

Luke und Freunde

Und da wir wissen wie gut es unserem Luke geht, können wir unseren Cluburlaub in vollen Zügen genießen.

Luke hatte beim Kofferpacken natürlich schon gewusst, dass hier etwas nicht stimmt. Laufend schlich er um die Koffer und war an den kommenden Geschehnissen höchst interessiert. Es liegt natürlich auch daran, das er unsere Aufregung, die Vorfreude auf den Urlaub, aber auch die Nervosität, direkt spürt.

Ich habe hier eine Checkliste aufgeschrieben, an der ich mich orientieren würde, wenn der Hund in eine Hundebetreuung geht:

1. Hat der Hund die Möglichkeit Betreuer und Umgebung vorher kennen zulernen?

2. Kann der Betreuer dem Hund die gewohnte Beschäftigung, den gewohnten Auslauf bieten?

3. Habe ich Vertrauen zum Betreuer?

4. Dem Betreuer den Tierarzt nennen, der über die Krankheitsvorgeschichten am Besten informiert ist und klären ob es notwendig ist nur diesen aufzusuchen (bei Hunden mit großer Angst vor fremden Personen und Tierärzten ist eventuell der Besuch bei dem eigenen bekannten Tierarzt sinnvoll)

5. eigenes Futter mitbringen ist üblich, dem Hundebetreuer eventuelle Lebensmittelunverträglichkeiten nennen

6. Etwas von Zuhause mitgeben, z.Bsp. eine Decke und ein Körbchen

7. Mit gutem Gefühl den Hund abgeben, eigene Unsicherheit über die Auswahl der Hundebetreuung spürt der Hund

Ich denke, es ist für einige Menschen ähnlich schwer den Hund abzugeben, wie das eigene Kind. Daher erlaube ich mir hier den Vergleich zwischen Hund-abgeben und Kind-abgeben! Aus diesem Grund ist es mit Hunden wie mit Kindern auch, wenn ich stets an meinem Hund klammer und ihm wenig Möglichkeit gebe, zu lernen sich auch ohne mich in einer anderen Umgebung wohl zu fühlen, bekommt der Hund gewaltigen Stress wenn er aus welchen Gründen auch immer mal nicht dabei sein kann.

Genauso wie ein Hund lernen muss alleine zu bleiben, so muss er auch meines Erachtens lernen Stunden- und tageweise bei anderen Leuten zu bleiben.

Was passiert sonst wenn Herrchen oder Frauchen mal krank sein sollten und der Hund dann abgegeben werden muss. Diesen Stress kann ich vermeiden, wenn ich schon im Junghundalter das Tier mal hier eine Stunde, mal da eine Stunde, bei Freunden, Familienangehörigen und Nachbarn lasse.  Das ist reine Gewöhnung! Unser vorheriger Hund Paule war gerne bei unseren Familien oder etwa bei der Nachbarin.

Und bei unserem Luke hatte ich lediglich die Befürchtung das er überhaupt nicht mehr zu uns zurück will, wenn er bei seiner Hundetrainerin „seine Ferien“ verbracht hat.  ;-)

…Und so war es dann auch! :-(

Als ich Luke nach neun Tagen bei der Hundetrainerin abgeholt habe, hat er sich erst wahnsinnig gefreut mich zu sehen, dann ist er leicht zögernd in mein Auto gesprungen und als wir in Richtung Heimat losgefahren sind, hat er einige Minuten im Auto gewinselt (man könnte auch “weinen” dazu schreiben). Das klingt natürlich hart und ich habe kurz ein Gefühl von Enttäuschung bei mir verspürt bis ich für mich klar bekommen habe, Luke hatte bei der Hundetrainerin einfach verdammt viel Spaß. Dort war er mit vier anderen Hunden zusammen, hatte viel Auslauf und Beschäftigung. Was will ich mehr? Besser so als anders!

Und als er beim nächsten Hundetraining seine Trainerin wieder gesehen hat, war er wie immer völlig vernarrt in sie. Vielleicht sollte ich mal nach ihrem Parfüm fragen?!

 

Lenas erster Waldspaziergang zu Fuß

Lenas erster Waldspaziergang auf eigenen Füßen

 

Lena kann nun seit einem Monat laufen. Da ist natürlich nichts so spannend wie sich aufrecht fortbewegen. Schwierig wird es allerdings wenn der nun fünf Monate alte Junghund, im Wald gerne mal seine Ohren auf Durchzug schaltet, und man zwingend auf eine zehn Meter lange Schleppleine angewiesen ist, um zwischendurch den Hund zu korrigieren. Schleppleine und laufendes Kleinkind ist nicht ungefährlich, aber ohne Schleppleine geht unser Luke sich auch mal gerne selbst beschäftigen. Insbesondere dann, wenn er merkt das meine Aufmerksamkeit meiner Tochter gilt und nicht ihm. Nachdem ich zehn Minuten lang versucht habe alle Teilnehmer zufrieden zustellen, Unfallvorsorge zu betreiben und meine Kinder in der Nähe zu halten, war ich so verschwitzt wie nach einem 10 km Lauf. ;-(

Puh…. so geht das also aktuell nicht! Was also tun?  Ich kann Kind das Laufen nicht gänzlich untersagen und sie nur im Kinderwagen rumfahren, muss aber derzeit auch sehr zügig auf meinen blonden Teufel “Luke” reagieren, sonst klappt der Rückruf nie wieder. :-(

Mein Rezept ist nun die “Bleib-Übung” oder auch mal den Hund einfach an einem Baum fest binden.

Ich fahre Lena natürlich erst einmal eine zeitlang im Kinderwagen durch den Wald, damit Luke ausgiebig auf seine Kosten kommt. Dann wird Luke “geparkt” und Lena darf Laufen. Dabei lege ich Luke ab und er muss an Ort und Stelle bleiben. Das üben wir regelmäßig seitdem er bei uns ist. Erst über ein-zwei Meter Entfernung, nun klappen auch 15 Meter “fast” wunderbar. Luke ist dabei glücklicherweise recht geduldig. Unser verstorbener Kooikerhondje “Paule” hat diese Übung nicht austehen können, weil er dafür die Geduld kaum aufbringen können.

Der Hund wird dabei immer wieder in seiner Liege- oder Sitzposition an Ort und Stelle mit einem Leckerchen bestätigt.  Wichtig ist, den Hund erst aus dem Liegen oder Sitzen abrufen, bzw. die Übung auflösen, wenn er entspannt ist. Er soll lernen sich dabei zu entspannen, sonst ist er grundsätzlich auf dem Sprung und fühlt sich bei jeder Gestik animiert die Übung von sich aus abzubrechen. Die Entfernung wird dabei stetig ausgebaut und immer mal wieder zum Hund zurück gehen um ein Leckerchen als Belohnung zu geben. Dann aber immer wieder weggehen. Das Ganze kann man auch mal üben, in dem man den Hund dabei anbindet. Das Anbinden verändert die Situation für den Hund oft noch einmal.  Manche Hunde fiepsen dann und wollen zu ihrem Besitzer. Wichtig dabei ist, immer nur zum Hund zurückgehen, wenn er gerade nicht fiepst. Sonst fühlt er sich mit seinem “Jammerton” bestätigt.

Nun zurück zu unserem Waldspaziergang. Luke habe ich dann immer wieder neu an einer Stelle “geparkt” und konnte mich in der Zeit in Ruhe um die Lauferfolge meiner Kleinen kümmern. Und Lena fand es auch ganz spannend in Lukes Richtung  zu laufen und immer wieder zu schauen ob er noch da ist. Sie werden eben doch unzertrennlich….  :-) Und so komme ich nach einem Waldspaziergang mit Beiden auch nach Hause, ohne, mit Flecken im Gesicht, auszusehen, als hätte ich einen Marathon hinter mir.

Laufen ist so schön!!!

Lena und Luke im Wald

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